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K5-Assessment

Der strukturierte Einstieg: eine Standortbestimmung Ihrer Kommunikation entlang fünf Dimensionen — mit priorisierter Roadmap für die Optimierung. Das auf journalistischen Methoden beruhende Audit macht die Kommunikationsarchitektur einer Organisation sichtbar, bewertbar und entwickelbar.

Kommunikation als System

Um die Strategie und Organisation der Kommunikation grundlegend zu verändern, muss man sie als System verstehen und nicht als Sammlung von Instrumenten und Maßnahmen. Das K5-Assessment betrachtet daher nicht einzelne Disziplinen, Aufgaben oder Kanäle, sondern ihre Architektur. Auf diese Weise entsteht ein gutes Bild vom Status quo, das Lücken sichtbar macht und die Priorisierung auf Basis eines Zielbildes und einer Roadmap erleichtert. Denn es geht beim K5-Assessment nicht um punktuelle, sondern um systematische Optimierung.

Es geht um die Frage, wie tragfähig, glaubwürdig und anschlussfähig die gesamte kommunikative Organisation tatsächlich ist. Für Organisationen, die Kommunikation als Organisationsfunktion begreifen — vom Mittelstand bis zur Großorganisation.

DIE METHODE

Die 5 Dimensionen

Jede Dimension wird auf einer Skala von 1–5 bewertet — mit klaren Prüfkriterien und einer definierten Methodik.

Kommunikation

Eigene Medien

Woran Sie es merken: Übersteuerung, meist viele Kanäle, aber wenig Struktur.
Zielbild: Konsistente, publizistisch tragfähige Owned Media mit klarem redaktionellem Modell.

Geprüft wird: Vollständigkeit & Konsistenz der Kanäle, publizistische Qualität, Redaktionsmodell, Governance.
Methodik: Dokumenten- & Kanalreview, Scorecard.

Kontext

Journalismus als Methode

Woran Sie es merken: Innenperspektive (inside/out), mit viel Eigenlogik, aber wenig Nutzenversprechen (Relevanz) für Zielgruppen und Medien.
Zielbild: Themen entstehen durch Recherche, Einordnung und Nutzwert — nicht nur aus Anlässen.

Geprüft wird: Themengewinnung & Recherche, Einordnung, Perspektive und Nutzwert.
Methodik: Content-Analyse, Interviews, Editorial Map.

Konversation

Authentizität & Glaubwürdigkeit

Woran Sie es merken: Sie senden, aber es entsteht kein Gespräch. Reaktionen bleiben aus oder wirken erzwungen. Die Kommunikation wirkt formal, ist wenig glaubwürdig.
Zielbild: Kommunikation, die anschlussfähig ist, Spaß macht, Nutzen stiftet und ein echtes Interesse am Gegenüber erkennen lässt.

Geprüft wird: Tonalität und Gesprächsführung, Dialogformate, Reaktionszeiten, Umgang mit Kritik und Authentizität der Kommunikation.
Methodik: Stakeholder-Befragung (Survey, Fokusgruppen), Analyse der Interaktionsformate, qualitative Interviews.

Konversion

Evidenz statt Behauptung

Woran Sie es merken: Ihre Aussagen stimmen, überzeugen aber nicht und lösen keine Konversion aus. Es fehlt der Beleg, nicht das Argument.
Zielbild: Belegte, überprüfbare Kommunikation mittels Fakten, Referenzen, Anwendergeschichten.

Geprüft wird: Verfügbarkeit von Belegen und Referenzen, Expertensichtbarkeit, Nachvollziehbarkeit der Argumentation relativ zur angesprochenen Zielgruppe.
Methodik: Dokumentenreviews (Cases, Studien, Nutzerberichte, Reklamationen), Proof-Point-Analyse, Interviews mit Fachbereichen und Experten.

Kommunikations­erfahrung

Erleben als Ergebnis

Woran Sie es merken: Sie erreichen Ihre Zielgruppen, aber binden sie nicht. Nach dem Kontakt bleibt weder Feedback noch Konversion.
Zielbild: Kommunikation, die Orientierung gibt, Nutzen stiftet und Menschen das Gefühl gibt, verstanden worden zu sein.

Geprüft wird: Wahrgenommener Nutzen, Konsistenz über Kontaktpunkte, Bindungswirkung (Wiederkehr) und Weiterempfehlung (Advocacy).
Methodik: Journey-Mapping, qualitative Interviews und Fokusgruppen, Auswertung vorhandener CX- und Engagement-Daten.

DER ABLAUF

In vier Schritten zur Standortbestimmung

Orientierungsgespräch

Wir klären Ausgangslage, Anlass und Erwartung. Daraus ergibt sich der Zuschnitt der Analyse und der Aufwand.

Erhebung

Dokumente, Kanäle und Formate werden gesichtet, Interviews geführt, Stakeholder befragt. Je nach Dimension mit unterschiedlichen Werkzeugen.

Bewertung

Jede der fünf Dimensionen wird auf einer Skala von 1 bis 5 eingeordnet, mit nachvollziehbarer Begründung statt Bauchgefühl.

Roadmap

Sie erhalten eine priorisierte Reihenfolge: Was zuerst wirkt, was warten kann, was Voraussetzung für anderes ist.

Das Angebot

Zwei Stufen, ein Verfahren.

Beide Stufen liefern eine vollständige Standortbestimmung. Der Unterschied liegt in der Tiefe der Erhebung — und darin, ob am Ende nur der Status quo steht oder auch das Zielbild.

Einstieg

K5-Assessment Kompakt

Die vollständige Standortbestimmung: Dokumenten- und Kanalreview, Interviews mit Führung und Fachbereichen, K5-Scorecard, Architekturprofil, Gap- und Priorisierungsmatrix, Roadmap.

Sie wissen danach, wo Ihre Kommunikation steht, wo Wirkung verloren geht und was zuerst zu tun ist.

Für Organisationen, die Klarheit brauchen, bevor sie investieren.

K5-Assessment Intensiv

Zusätzlich die Tiefenwerkzeuge: Stakeholder-Befragung und Fokusgruppen, Content-Analyse, Kommunikationsarchitektur-Canvas, Themen- und Dialogarchitektur, Proof-Point-Matrix, Journey Map.

Nicht nur der Status quo, sondern das Zielbild — mit belastbarer Sicht auf Orientierung, Nutzen und Bindung.

Für Organisationen, die Kommunikation strukturell neu aufstellen.

Die genaue Festlegung von Art, Umfang und Dauer des Audits ist Gegenstand einer detaillierten Auftragsklärung im Anschluss an ein erstes Gespräch, das Sie nicht mehr kostet als ein wenig Zeit.

Was nach dem Audit kommt, ist Beratung oder Umsetzung, nicht mehr Assessment. Wie und mit wem Sie diese Schritte gehen, ist ganz allein Ihre Entscheidung. Gern bleibe ich auch für die Implementierung und die Befähigung des Teams an Ihrer Seite.

Aus der Praxis

Das Verfahren ist neu. Die Methode nicht.

Das K5-Assessment trägt seit Kurzem einen Namen. Die Arbeit dahinter mache ich seit 1991.

Ein Truppenrückzug und seine Folgen

Kommunikationsaudit zur Folgenabschätzung eines Truppenrückzugs. Befragt wurden Lokal- und Fachjournalisten, politische Korrespondenten und die zuständigen Liaison-Offiziere an den betroffenen Standorten.

Ergebnis: spürbar neutralere Berichterstattung und ein Beitrag zur Vermittlung zwischen Streitkräften und Kommunen. Ernsthafte Konflikte beim Abzug bleiben selbst an den großen Standorten aus.

Eine Abteilung auf dem Prüfstand

Organisationsaudit einer Kommunikations- und Marketingabteilung im Maschinenbau: Effizienz, Strukturen und Optimierungspotenziale, mit konkreten Verbesserungsvorschlägen und Implementierungsszenarien.

Ergebnis: Die Ergebnisse aus dem Audit-Report wurden Zug um Zug in konkrete Maßnahmen gegossen und umgesetzt. Dazu gehörte der Start einer digitalen Projektarchivierung, das Intranet, ein neues Kundenmagazin und der Kompetenzausbau (Verantwortlichkeit) der Kommunikationsabteilung.

Teams, Prozesse, Projekte

Über die Jahre Potenzialanalysen in Teams und interne Audits von Prozessen und Projekten, in Konzernen wie im Mittelstand. Immer mit derselben Frage: Was trägt, was fehlt, was zuerst.

Ergebnis: Die Potenzialanalysen waren Grundlage für Entscheidungen zur Weiterentwicklung potenzieller Führungskräfte. Sie wurden durchweg auf beiden Seiten akzeptiert und in aller Regel vollständig umgesetzt.

Was das K5-Assessment hinzufügt, ist nicht die Methode, sondern die Ordnung: fünf Dimensionen statt einer Liste von Einzelbefunden, eine Skala statt eines Gutachtens, eine Roadmap statt einer Empfehlung.

Kontakt

Wie wir anfangen

Jedes Assessment beginnt mit einem Orientierungsgespräch. Darin klären wir Ausgangslage, Anlass und Erwartung. Erst daraus ergibt sich, welche Stufe passt und welcher Aufwand realistisch ist.

Das Gespräch kostet Sie nichts außer ein wenig Zeit.

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