Kommunikationsberatung
Wenn Kommunikation zur Führungsaufgabe wird.
Kommunikation gestaltet Veränderung, Reputation und Geschäft. In den entscheidenden Situationen, wie Transformation, Krise, Neuausrichtung, Sichtbarkeit der Führung. Dann kommt es darauf an. Dann darf sie nicht nebenherlaufen.
Ich baue die Kommunikationsarchitektur, die dann trägt: von der Standortbestimmung bis in die Umsetzung, an der Seite der Geschäftsführung und der handelnden Organisationseinheiten.
Gespräch vereinbarenAnlässe
Vier Momente, in denen ich gerufen werde
Meine Aufträge folgen selten dem Organigramm. Sie folgen einer Situation. Diese vier kommen am häufigsten vor, und in jeder habe ich mehrfach geliefert.
Krise und Reputation
Hacker-Angriff, Betriebsunglück, Produktionsmangel, öffentlicher Vorwurf: In der Krise entscheidet nicht die beste Formulierung, sondern die schnellste tragfähige Struktur. Ich arbeite im Krisenstab, baue Sprachregelung, Kaskade und Kanallogik, spreche gegenüber Presse und Behörden und bleibe Sparringspartner der Geschäftsführung, solange es brennt. Vorbereitend: Szenarien, Handbuch, Medientraining.
Cyber-Angriff auf einen Finanzdienstleister: Verantwortung im Krisenstab für Mitarbeitende, Kunden und Behörden. Ergebnis: keine nennenswerten Kundenverluste, keine angriffsbezogenen Verbraucherbeschwerden, keine Presseerwähnung.
Change und Transformation
Verkauf, Integration, Restrukturierung, neues Betriebsmodell: Die Strategie steht meist, die Erzählung fehlt. Ich entwickle die Change-Architektur, also Botschaftenhaus, Kaskade, Führungskräfte-Enablement, Townhalls und Beteiligungsformate, und begleite sie, bis sie im Alltag der Organisation angekommen ist.
Verkauf und Konzernintegration im Maschinenbau: kommunikative Steuerung nach innen und außen. Ergebnis: trotz massiven Arbeitsplatzabbaus keine negativen Schlagzeilen und keine Kündigungswelle bei den Leistungsträgern.
Corporate Media und eigene Kanäle
Wer keine eigenen Medien hat, ist auf fremde Aufmerksamkeit angewiesen. Ich baue publizistische Eigenständigkeit: Newsroom-Modell, Redaktionsplanung, Formate, Rollen, Qualitätsmaßstab. Magazin, Intranet, Website, Video, Podcast, Social Media. Aus Ad-hoc-Kommunikation wird ein Betrieb, der planbar liefert.
Content-Strategie und digitaler Umbau einer Beratungsagentur. Ergebnis: neues Website- und Blog-Konzept mit deutlich gesteigerten Zugriffs- und Interaktionswerten, spürbar mehr Präsenz in der Fachpresse.
Führungskräftekommunikation und Thought Leadership
Führung wirkt nur, wenn sie hörbar ist. Ich positioniere Geschäftsführung und Fachexperten: Haltung schärfen, Themen besetzen, Kanäle wählen, Formate bauen, von LinkedIn über Fachbeitrag und Bühne bis Video und Podcast. Ziel ist nicht Reichweite, sondern eine erkennbare Stimme mit Anschlussfähigkeit.
Positionierung eines Technologieunternehmens als Innovationsführer: Das Führungsteam erklärt die Technologie in Videos, Fachbeiträgen, Hackathons und B2B-Events. Ergebnis: sprunghaft gestiegene Teilnehmer- und Berichterstattungszahlen, im ersten Jahr Gründung eines Branchenkonsortiums mit zwei namhaften Mitgliedern.
Haltung
Kommunikationsarchitektur statt Einzelmaßnahme
Beratung heißt bei mir nicht: eine Kampagne, ein Konzept, eine Präsentation. Es heißt: eine belastbare Struktur, die auch dann noch funktioniert, wenn ich wieder weg bin.
Im Kern stehen Geschichten, die den richtigen Menschen auf den richtigen Kanälen im richtigen Kontext erzählt werden und die durch die Einladung zur Interaktion aus Kommunikation Konversation machen. Diese Überzeugung ist nicht neu, sie ist die Summe von dreißig Jahren. Neu ist nur, dass sie inzwischen einen Namen hat.
Kommunikation + Kontext + Konversation Konversion Kommunikationserfahrung
Kommunikation beginnt bei den eigenen Medien. Kontext entsteht durch journalistische Methode. Konversation braucht Glaubwürdigkeit. Konversion beruht auf Autorität, Fakten und Zeugen. Und die Kommunikationserfahrung ist das, was am Ende bleibt: ob Menschen sich verstanden, orientiert und ernst genommen fühlen.
Wie belastbar ist Ihre Architektur heute? Das K5-Assessment gibt die Antwort in fünf Dimensionen.
Zusammenarbeit
Wie ein Projekt läuft
Standortbestimmung
Zwei bis drei Wochen: Interviews, Materialsichtung, Kanal- und Wirkungsanalyse, bei Bedarf Potenzialanalyse im Team. Am Ende steht ein ungeschöntes Bild samt Optimierungspotenzialen und Implementierungsszenarien, inklusive der Punkte, die intern niemand ausspricht. Kommunikations- und Organisationsaudits mache ich seit 1991.
Architektur
Zielbild, Botschaftenhaus, Kanal- und Formatlogik, Rollen und Verantwortlichkeiten. Kein Konzeptband, sondern ein Bauplan, mit dem man arbeiten kann.
Umsetzung
Ich bleibe im Maschinenraum: Formate anlaufen lassen, Führungskräfte befähigen, Redaktion aufsetzen, Feedback-Loops einziehen, nachsteuern. Auf Wunsch als Interim-Mandat mit Linien- und Budgetverantwortung.
Übergabe
Das Ziel ist meine Entbehrlichkeit. Struktur, Routinen und Kompetenz bleiben im Haus.
Leistung
Konkrete Ergebnisse
- Kommunikationsstrategie, Programme und Botschaftenhaus
- Kommunikationsaudit und Organisationsaudit mit priorisierten Maßnahmen
- Change- und Krisenarchitektur inklusive Sprachregelung, Kaskade und Krisenstab-Takt
- Newsroom- und Redaktionsmodell mit Themenplanung, Rollen und Feedback-Loops
- Corporate-Media-Konzepte: Magazin, Intranet, Website, Video, Podcast, Social Media
- C-Suite-Positionierung inklusive Kanal-, Themen- und Formatentwicklung
- Employer Branding und Employee Activation
- Enablement: Medientraining, Leitfäden, Redaktionsroutinen für Ihr Team
- Sparring für Geschäftsführung und Kommunikationsleitung
Aus der Praxis
Belege
Krise
Cyber-Angriff: Kontrolle in der Krise
Systemausfall bei einem Finanzdienstleister. Verantwortung im Krisenstab für die Information von Mitarbeitenden, Kunden und Behörden.
Handlungsfähig kommuniziert, Vertrauen gehalten.
Change
Verkauf und Integration ohne Bruch
Unternehmensverkauf im Maschinenbau, anschließend Integration in einen Konzern. Kommunikative Steuerung nach innen und außen, über den gesamten Prozess.
Trotz massivem Stellenabbau keine negativen Schlagzeilen, keine Leistungsträger verloren.
Thought Leadership
Vom Zulieferer zum Innovationsführer
Ein Technologieunternehmen erklärt seine eigene Technologie: Führungsteam in Videos, Fachbeiträgen, Hackathons und B2B-Events.
Berichterstattung vervielfacht, im ersten Jahr ein Branchenkonsortium gegründet.
Hintergrund
Erfahrung, die nicht aus Folien stammt
30+
Jahre Führungserfahrung
15+
Jahre
Agenturerfahrung
6
Jahre
Interim-Manager
Politikwissenschaftler, Journalist, Kommunikationsberater, Interim Manager. Beide Seiten des Tisches: Agentur und Konzern, Beratung und Linienverantwortung, Deutschland, Niederlande und globale Teams. Ich weiß, wie ein Vorstandstermin läuft, wie eine Redaktion arbeitet und warum gute Konzepte an der Alltagsrealität scheitern.
Branchen unter anderem: Finanzdienstleistung, Technologie und Hightech, Maschinen- und Anlagenbau, Live- und Markenkommunikation, Entsorgung und Recycling, öffentlicher Sektor und Verbände.
Zusätzlich: Lehrauftrag, Coaching und Training. Kommunikation nicht nur machen, sondern erklären können.
Der erste Schritt ist ein Gespräch
Erzählen Sie mir Ihre Lage. Ich sage Ihnen ehrlich, ob und wie ich helfen kann und ob Beratung, Interim-Mandat oder Training der richtige Weg ist.
Gespräch vereinbaren