Coaching und Training
Es geht nicht um Rhetorik. Es geht um Kompetenz.
Das kritische Interview, die Townhall vor tausend Mitarbeitenden, die Kamera, die nicht wegschaut: Es gibt Situationen, in denen Ihre Sprache Ihre Sache trägt oder beschädigt. Dabei geht es zwar auch um das Wie, also um Rhetorik, aber viel mehr geht es um das Was, also um Kompetenz. Erst wenn das stimmt und stimmig ist, geht es um Körpersprache, Wortwahl, Pointierung und Sprache. Ich bereite Sie darauf vor, weil ich auf beiden Seiten des Mikrofons schon selbst gestanden habe.
Gespräch vereinbarenZielgruppen
Für wen ich arbeite
Aus Erfahrung weiß ich, dass jedes Training, jede Coaching-Session, jede Probe auf der Bühne ihre ganz spezifischen Aha-Erlebnisse haben. Und wenn viel hilft viel jemals auf irgendetwas zugetroffen hat, dann sicher auf das Üben von herausfordernden Situationen. Prinzipiell gilt das für jede Person, die sich der öffentlichen Wahrnehmung aussetzt und von ihr lebt. Ganz sicher gilt es für diese drei Gruppen:
Geschäftsführung und Vorstand
Sie sind das Gesicht der Organisation, ob Sie wollen oder nicht. Neu in der Rolle, vor einem kritischen Thema, im Schatten eines Vorgängers oder vor der ersten großen Bühne: Wir schärfen Haltung, Themen und Auftritt, bis daraus eine erkennbare eigene Stimme wird.
Fachexperten und Sprecherinnen
Wer Fachtiefe hat, hat noch keine Wirkung. Aus komplexem Wissen verständliche, zitierfähige Aussagen zu machen, ist eine erlernbare Fähigkeit. Für Presseinterviews, Fachvorträge, Podcasts, Videos und Bühnen.
Teams in Kommunikation und Marketing
Inhouse, an Ihren echten Themen: Presse- und Medienarbeit, Redaktionsroutinen, journalistische Methode, Formatentwicklung, Krisenreflexe. Kein Frontalunterricht, sondern Arbeit am eigenen Material, sodass die Kompetenz danach im Haus bleibt und nicht in einer Präsentation.
Handwerk
Bedarfsgerechte Formate
Auftritt und Medien
- Medientraining: Interviewsituationen, kritische Fragen, Sperrfeuer, Nachfassen, das Gespräch nach dem Gespräch
- Kameratraining: Blick, Haltung, Tempo, der Unterschied zwischen Raum und Objektiv
- Präsentations- und Sprechercoaching: Aufbau, Dramaturgie, Umgang mit Publikum und Widerspruch
- Positionierungs-Coaching: Haltung schärfen, Themen besetzen, Kanäle wählen, Formate bauen
- Krisensimulation: Der Ernstfall geprobt, bevor er stattfindet
Inhouse-Trainings für Teams
- Presse- und Medienarbeit: Pressematerialien, Medienbeziehungen, Presseveranstaltungen, Umgang mit Anfragen
- Journalistische Methode: Recherche, Perspektivwechsel, Nutzwert, Einordnung statt Selbstauskunft
- Redaktion und Content: Themenplanung, Formatentwicklung, Qualitätsmaßstab, Redaktionsroutinen
- Newsroom-Modell: Rollen, Prozesse, Feedback-Loops, Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen
- Social Media und Community: Kanallogik, Formate, Interaktion, Corporate Influencer
- Führungskräfte-Befähigung im Change: Gesprächshilfen, Argumentationsleitfäden, Simulation schwieriger Mitarbeitergespräche
- Inspiration: Keynotes bei Kick-off-Veranstaltungen und Workshops
Ablauf
Wie ich arbeite
Ihre Lage, nicht mein Programm
Kein Standardcurriculum. Zuerst die Situation: Was steht an, wer sitzt Ihnen gegenüber, was ist der schlimmste Ausgang? Bei Teams: Was kann die Abteilung schon, was fehlt, wo hakt es im Alltag? Daraus entsteht das Training, nicht umgekehrt.
Echte Themen, echte Fragen
Wir üben nicht an erfundenen Fällen. Wir üben an Ihren Themen und an den Fragen, die Ihnen tatsächlich gestellt werden. Ich habe dreißig Jahre lang beobachtet, welche das sind, und lange genug selbst gefragt.
Machen, ansehen, wiederholen
Vor der Kamera oder in der Simulation: Aufzeichnung, gemeinsame Auswertung, zweiter Versuch. Nichts überzeugt so schnell wie die eigene Aufnahme, und nichts verbessert so schnell wie die Wiederholung. Lernen geschieht nicht abstrakt, sondern in Szenarien.
Was danach bleibt
Sprechzettel, Argumentationsketten, Frage- und Antwort-Katalog, eine Handvoll Sätze, die sitzen. Bei Teams zusätzlich: Leitfäden, Routinen und ein Qualitätsmaßstab, mit dem weitergearbeitet werden kann. Nicht für einen Termin, sondern als Werkzeug.
Aus der Praxis
Vier Beispiele
Ein neuer CEO wird zur eigenen Stimme
Großer Dienstleistungskonzern, Führungswechsel vom Inhaber auf einen langjährigen Manager, der Vorgänger blieb im Haus. Die Aufgabe: die Kommunikation des Neuen in Stil, Ton, Inhalt und Auftritt vom Vorgänger unterscheidbar machen. Positionierung, Kommunikationsstrategie und Begleitung über neun Monate.
Ergebnis: Nach fünf Monaten nahmen fünfundsiebzig Prozent der Mitarbeitenden ihn als eigenständige Führungspersönlichkeit wahr.
Drei Tage mit einer Kommunikations- und Marketingabteilung
Logistikdienstleister im Rheinland, Inhouse-Training für das gesamte Team. Presse- und Medienarbeit von Grund auf, dazu Interview-Training vor der Kamera. Drei Tage, gearbeitet ausschließlich an den eigenen Themen des Hauses.
Ergebnis: Gemeinsame Entwicklung einer Content-Strategie von Kommunikation und Marketing und Zuwachs beim „share of voice“.
Der Geschäftsführer und das unbequeme Interview
Großes Inkasso-Unternehmen, eine Branche mit Erklärungsbedarf und einem Ruf, der ihr vorauseilt. Vorbereitung der Geschäftsführung auf schwierige Interviewsituationen: die Fragen, die kommen, die Fragen hinter den Fragen, und der Unterschied zwischen Rechtfertigung und Einordnung.
Ergebnis: Umfangreiche Interviews in Handelsblatt, Börsen-Zeitung und Regionalpresse, in denen die Branchenprozesse erklärbar wurden.
Eine Kommunikationsabteilung lernt schreiben
Großer Mobilfunkanbieter, Training für die Kommunikationsabteilung: Pressearbeit und journalistisches Schreiben. Nicht Stilkunde, sondern Handwerk: Was macht eine Meldung zur Nachricht, was interessiert eine Redaktion, und warum ist der eigene Anlass selten schon ein Thema.
Ergebnis: Steigerung der „share of voice“ und Medienpräsenz.
Der CEO-Fall im Kommunikationsmagazin: Wer führt muss sprechen.
Hintergrund
Ich habe vor und hinter der Kamera gestanden.
30
Jahre Kommunikation
10
Jahre Coach und Dozent
3
Perspektiven
Die meisten Medientrainer kommen aus dem Journalismus oder aus der Rhetorik. Das eine habe ich gelernt, das andere zum Beruf gemacht, oder sagen wir zu einem Teil meines Berufes. Was andere nicht mitbringen, lege ich noch obendrauf: die Erfahrung als Berater in strategischer und Krisenkommunikation sowie als Dozent und Trainer. All diese Erfahrungen werden Teil meines Coachings.
Als Journalist habe ich die harten und die vermeintlich weichen Fragen gestellt. Ich weiß, nach welchen Schlagzeilen die Presse sucht und was in der Redaktion aus einer Antwort wird. Als Pressesprecher in Konzernen, in Krisen, in Transformations- und Reorganisationsprozessen habe ich Fragen antizipiert und sie beantwortet. Unter Druck und mit Konsequenzen. Als Kommunikationsberater habe ich Krisenszenarien entworfen und die passenden Bewältigungsstrategien gebaut. Und als Dozent und Trainer habe ich bestätigt gesehen, dass Lernen nicht abstrakt, sondern nur in Szenarien geschieht. Deshalb trainiere ich keine Techniken, sondern Situationen. Was immer Sie in einer bestimmten Situation sagen, muss exakt auf diese passen und deutlich machen, wofür das Unternehmen steht. Alles andere ist bloß Rhetorik.
Rahmen
Der Rahmen einer Beauftragung
Formate: Einzelcoaching, Kleingruppe, Inhouse-Training für ganze Abteilungen
- Dauer Coaching: auf Anfrage, in der Regel zwischen 4 und 6 Stunden, zzgl. Pausen
- Dauer Inhouse-Training: ein bis drei Tage, je nach Umfang und Teamgröße
- Orte: Bei Ihnen, in Tagungshotels
- Sprachen: Deutsch, Englisch
- Vertraulichkeit: Inhalte, Aufnahmen und Auswertungen bleiben zwischen uns
Der erste Schritt ist ein Gespräch
Sagen Sie mir, was ansteht. Ich sage Ihnen, ob ein Coaching oder ein Training hilft und welches Format zu Ihrer Situation passt. Oder dass es etwas anderes braucht.
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